Berlin (dpa/tmn) - Nichts nervt rund ums Einkaufen im Netz mehr als unerwünschte Werbung, die der Händler schickt, wenn die Bestellung schon längst abgewickelt ist: So sehen es zumindest vier von zehn (42 Prozent) Onlinekäufer, wie aus einer Umfrage von Bitkom-Research hervorgeht.

Weitere ärgerliche Erfahrungen, die die Befragten schon einmal gemacht haben, folgen mit deutlichem Abstand. So hat knapp jeder Fünfte (18 Prozent) schon einmal erlebt, dass seine Bestellung verspätet geliefert wurde. Und jeder Zehnte (10 Prozent) gibt an, dass die versendete Ware nicht der Beschreibung entsprach.

In der Gesamtschau vergleichsweise wenig Probleme haben Onlineshopper mit nicht gelieferten Bestellungen (6 Prozent), beschädigter Ware (5 Prozent), Betrug - etwa durch Produktfälschungen - (4 Prozent) oder dem Missbrauch ihrer Bezahldaten (3 Prozent). Befragt wurden 1086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1054 Online-Käufer.