Krefeld (dpa) - Die Krefeld Pinguine sind in der Deutschen Eishockey Liga weiter kaum konkurrenzfähig, das Überraschungsteam der Liga in der noch jungen Saison aber sind die Schwenninger Wild Wings.

Nach dem 3:6 (0:3, 1:0, 2:3) gegen die Düsseldorfer EG beenden die Krefelder das Jahr als schlechtestes DEL-Team. Nach vier Spielen sind die durch etliche personelle Wechsel kurz vor dem Saisonstart arg gebeutelten Rheinländer noch punktlos Tabellenletzter der Gruppe Nord. "Das müssen wir schnell ändern, sonst wird es schwer", klagte Angreifer Laurin Braun bereits nach dem ersten ganz schwachen Drittel am Mittwoch gegen den Erzrivalen aus Düsseldorf.

Zumindest kämpferisch wurde es im zweiten Drittel etwas besser, ehe einige Undiszipliniertheiten im Schlussabschnitt folgten. Mit 4,5 Gegentoren im Schnitt ist vor allem auch Krefelds Defensive besorgniserregend. Die DEG war drückend überlegen und konnte sich im letzten Spiel des Jahres auch eine inkonsequente Chancenverwertung leisten. Mit verhältnismäßig wenig Aufwand sprang Düsseldorf mit dem zweiten Sieg in ihrem dritten Spiel auf Rang vier der Nord-Gruppe.

Das Überraschungsteam der Liga in der noch jungen Saison sind die Schwenninger Wild Wings. Die Mannschaft von Trainer Niklas Sundblad gewann 2:1 (1:0, 0:0, 0:1) nach Verlängerung bei den Nürnberg Ice Tigers und damit im dritten Spiel zum dritten Mal. Den Siegtreffer besorgte Andreas Thuresson nach 76 Sekunden der Overtime.

Der Außenseiter liegt damit in der Gruppe Süd mit dem EHC Red Bull München gleichauf hinter den Adler Mannheim. Sieggarant war der überragende Torhüter Joacim Eriksson. Auch Nürnberg bleibt sieglos, holte im dritten Spiel aber immerhin zum ersten Mal einen Zähler.

Weiter geht es in der DEL nach dem Jahreswechsel am 2. Januar unter anderem mit dem Top-Spiel der Meister-Favoriten Mannheim gegen München (17.30 Uhr).

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