Bonn (dpa/tmn) - Wer in diesen Tagen durch den Wald spaziert, kann Maronen oft unter Fichten und Kiefern entdecken. Wie Steinpilze, denen sie ähnlich sehen, gehören sie zu den Röhrenpilzen. Geschätzt wird der Maronen-Röhrling für sein mildes und leicht nussiges Aroma.

Sammeln sollte man ihn aber nur, wenn man ganz sicher ist, was für ein Pilz das ist, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Ansonsten gilt es, die Finger davon zu lassen - oder beim Pilzhändler seines Vertrauens auf dem Wochenmarkt vorbeizuschauen.

Schon mit einer Handvoll Pilze lässt sich ein leckeres Maronen-Bruschetta zubereiten: Dafür die Pilze mit etwas Öl und Knoblauch kurz anbraten und anschließend mit Chili und Limettensaft abschmecken. In der Zwischenzeit in einer zweiten Pfanne zwei Brotscheiben von jeder Seite kurz anrösten und danach die Pilze darauf anrichten.

Auch als Beilage eignen sich die feinen Röhrenpilze hervorragend. Dafür die Maronen würfeln und mit Zwiebeln oder Speck schmoren. Anschließend mit Salz, Pfeffer und frisch gehackter Petersilie würzen und einen Schuss Sahne hinzugeben. Mit einem grünen Salat und frischem Baguette zum Tunken wird aus der Beilage auch schnell ein kleines feines Hauptgericht.

© dpa-infocom, dpa:200925-99-703844/2

BZfE zu Speisepilzen

BZFE zu Maronen