Langenhagen (dpa) - Kurz vor dem Ende der ARD-Serie "Lindenstraße" hat Mutter-Beimer-Darstellerin Marie-Luise Marjan den Fans Mut gemacht. "Die Serie lebt weiter. Sie lebt weiter in den Museen", sagte die 79-Jährige am Dienstag in Hannover.

Das Haus der Geschichte in Bonn übernimmt laut Marjan die Küche von Helga Beimer und die legendäre Bushaltestelle, das Technik-Museum Speyer das Café Bayer und das Restaurant Akropolis. "Dort ist man mittendrin in der 'Lindenstraße' und kann sogar seine eigene 'Lindenstraße' spielen", sagte die Schauspielerin.

Am 29. März wird nach über 34 Jahren die 1758. und damit letzte Folge des Klassikers ausgestrahlt. Die Serie wurde in Köln gedreht, spielt aber in München.

Vor rund 550 Fans blickten zehn Schauspieler aus der beliebten ARD-Serie zurück, manche von ihnen mit Wehmut, aber auch mit Optimismus. Das "Lindenstraße"-Spezial war Teil einer Talk- und Lesereihe des Flughafens Hannover.

Neben Marjan beteiligten sich an dem Fan-Treffen Andrea Spatzek (Gabi Zenker), Felix Maximilian (Johannes Diestl), Erkan Gündüz (Murat Dadelen), Sybille Waury (Tanja Schildknecht), Cosima Viola (Jaqueline "Jack" Aichinger), Rebecca Siemoneit-Barum (Iffi Zenker), Jacqueline Svilarov (Nina Zöllig), Moritz A. Sachs (Klaus Beimer) und Moritz Zielke (Momo Sperling). Auf Selfies und Autogramme wurde allerdings auf Wunsch der Darsteller verzichtet.

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