Fischbeck l Denjenigen, die die Pläne am Reißbrett entworfen haben, die mit dem Laster und der Raupe die Erde bewegten – also denen, die den knapp sieben Kilometer langen Deich von der Elbbrücke bis Jerichow gebaut haben, wurde nun noch einmal mit einem deftigen Essen und herzlichen Worten gedankt. „Sie sind die Hauptakteure“, wandte sich Bürgermeister Bodo Ladwig an die Gäste im Fischbecker Haus der Vereine. „Das Versprechen nach dem Deichbruch, zügig einen neuen, sicheren Deich zu bekommen, wurde gehalten“, sagte er in Richtung Landesamt für Hochwasserschutz.

Dessen Projektverantwortlicher An­dré Pasemann erinnerte noch einmal daran, „wieviel Massen in den zurückliegenden fünf Jahren bewegt worden sind, „die Planung ist die eine Seite, die Umsetzung die andere. Alles hat perfekt zusammengepasst.“ Sein Dank ging auch an den Landkreis für die unverzügliche Genehmigung, „sonst wären wir noch nicht fertig“. Dass es in den fünf Jahren kein Hochwasser mehr gab, das zur Pause gezwungen hätte, wirkte sich positiv auf den Zeitplan aus.

31,5 Millionen Euro hat der Deichbau gekostet.

Zwei Millionen Euro

Derzeit werden letzte Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen im Gesamtwert von zwei Millionen Euro umgesetzt. Zu ihnen gehören unter anderem Anbindung eines ehemaligen Altarms (Löpsche) an die Elbe, Ersatzaufforstung auf insgesamt zehn Hektarn, Schaffung und Wiederherstellung von vier Kleingewässern, Pflanzung Hartholzauenwald mit Strauchgürtel auf drei Hektarn sowie Schaffung eines Wildrettungshügels.