Hamburg (dpa) - Lesen verbindet - auch in Corona-Zeiten. Deshalb setzt der diesjährige bundesweite Vorlesetag am 20. November vor allem auf digitale Aktionen. "Um gemeinsam zu zeigen, dass Vorlesen auch in Zeiten von Corona wichtig ist, beteiligen sich viele Verbände, Verlage, Medienhäuser und PolitikerInnen", teilten die Organisatoren mit.

Mehr als 400.000 Teilnehmer hätten sich schon zum Vorlesen und Zuhören angemeldet. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung "Die Zeit", der Stiftung Lesen in Mainz und der Deutschen Bahn Stiftung.

So werden sich etwa Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in Videobotschaften zu Wort melden. Prominente Unterstützer wie die Autorin Cornelia Funke, Fußballprofi Thomas Müller oder die Schauspielerin Annette Frier werden bei dem digitalen Vorlese-Festival etwa auf Instagram und Facebook aus Kinderbüchern vorlesen.

Viele Verlage bieten zum Aktionstag ebenfalls digitale Lesungen auf ihren Internetseiten an. Der Deutsche Städtetag will außerdem die lokalen Chefs der Rathäuser zum Vorlesen bewegen und ruft bundesweit zur Aktion "(Ober-)bürgermeisterInnen lesen vor" auf. Noch bis zum 20. November können alle Teilnehmer ihre Aktionen unter www.vorlesetag.de registrieren.

Passend zum diesjährigen Jahresthema "Europa und die Welt" wird auch die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley (SPD), gemeinsam mit Menschen aus Europa und der ganzen Welt ein Märchen vorlesen - in 13 verschiedenen Sprachen. Das Video erscheint schon am 13. November auf Facebook und Instagram.

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