Brasschaat (dpa) - Der langjährige Bayern-Torhüter Jean-Marie Pfaff glaubt bei der WM in Russland an den Titelgewinn für sein Heimatland Belgien.

"Wenn wir es jetzt nicht werden, werden wir es nie", sagte der 64-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur: "Frankreich im Halbfinale ist ein sehr starker Gegner. Aber ich glaube, dass das Endspiel Belgien gegen England heißt. Und dass wir dann gewinnen werden. Bisher waren wir die beste Mannschaft im Turnier."

1986 stand Pfaff im Tor der Belgier, als diese bei der WM in Mexiko mit Platz vier den besten größten WM-Erfolg der Verbandsgeschichte erreichten. Diesmal glaubt er an mehr. "1986 waren wir eine goldene Generation", sagte Pfaff: "Das hier ist eine brillante." Ein Erfolgsgeheimnis sei die breite Basis an Top-Spielern, meinte Pfaff, der von 1982 bis 1988 für den FC Bayern spielte: "Argentinien hatte Messi, Brasilien hatte Neymar, bei uns sind es viele brillante Spieler. In der Offensive haben wir Hazard, De Bruyne, Lukaku. Es ist schwer, die allesamt auszuschalten."

Sollten die Roten Teufel wirklich den Titel holen, "dann wäre Belgien zu klein", meinte Pfaff schmunzelnd: "Es wäre ja trotz allem ein Wunder und eine riesengroße Ehre für so ein kleines Land. So ähnlich wie der EM-Titel 1992 für Dänemark. Aber Europameister ist eben nicht Weltmeister."

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