Gegen wen im November? – Die Gegner der Magdeburger Mannschaften

Magdeburger SC Preussen

aktueller Platz: 1.

Tore: 34:9

Punkte: 25

02.11. H Blau-W. Niegripp (16.)

09.11. A Grün-W. Ilsenburg (7.)

16.11. A SSV Gardelegen (2.)

30.11. A Möringer SV (8.)

Magdeburger SV Börde

aktueller Platz: 3.

Tore: 28:17

Punkte: 21

02.11. A TuS 1860 (13,)

09.11. H Blankenburger FV (9.)

16.11. A U. Heyrothsberge (11.)

30.11. H TuS SW Bismark (6.)

TuS 1860 Magdeburg

aktueller Platz: 13.

Tore: 15:25

Punkte: 7

02.11. H MSV Börde (3.)

09.11. A Ummendorfer SV (12.)

16.11. A VfB Ottersleben (14.)

30.11. H Blankenburger FV (9.)

VfB Ottersleben

aktueller Platz: 14.

Tore: 15:40

Punkte: 6

02.11. H Ummendorfer SV (12.)

09.11. A SV Irxleben (15.)

16.11. H TuS 1860 (13.)

30.11. H Blau-W. Niegripp (16.)

Magdeburg l Mit den vier Spieltagen im November bricht für die vier Magdeburger Mannschaften in der Fußball-Landesliga Nord ein Monat der Wahrheit an. Alle vier Mannschaften können in diesen vier Spielen viel gewinnen – und noch viel mehr verlieren.

Aufgalopp für die Preussen

Für den Spitzenreiter beginnt der Spätherbst an diesem Wochenende mit der vermeintlich leichten Heimaufgabe gegen das Schlusslicht aus Niegripp. Dem folgen jedoch dann aber gleich drei Auswärtspartien in Ilsenburg, Gardelegen und beim Möringer SV. Ein erfolgreiches Abschneiden kann den Grundstein zu einem erfolgreichen Frühjahr legen.

„Wir freuen uns auf diese Spiele“, blickt Trainer Torsten Marks voraus. „Nach der Enttäuschung von Irxleben will die Mannschaft jetzt zurück in die Erfolgsspur.“ Gerade für die scheinbar leichte Partie am Sonnabend gegen Niegripp fordert er die „gleiche Intensität wie in den Trainings“. In den drei Auswärtspartien danach müssen „wir defensiv gut stehen und mutig nach vorn spielen“.

Unspektakuläre Gegnerschaft

Der MSV ist im FuPa-Powerranking, einer ausgeklügelten Wertung der letzten fünf Spiele, die Nummer zwei der Liga hinter dem MSC Preussen. Das November-Programm klingt eigentlich recht unspektakulär, hat es aber bei genauerer Betrachtung in sich. Denn alle vier Gegner können an guten Tagen in der Liga jeden bezwingen.

Los geht es am Sonnabend beim Lokalrivalen TuS 1860, es folgen die Partien gegen Blankenburg, beim Ortsnachbarn Heyrothsberge und gegen Bismark. „Für uns sind die Spiele im fast vergessenen Derby gegen den TuS sowie beim Ortsnachbarn Union schon etwas Besonderes. Auf diese Spiele freuen sich Mannschaft und Trainer“, blickt Coach Marcus Mähnert voraus. „Allerdings gehen wir auch diesen Monat Spiel für Spiel an, ohne unmittelbar den Fokus auf Ergebnisse und Tabelle zu legen.“ Vielmehr stehe im Vordergrund, „wie es gelingt, jedem Spieler seine Einsatzzeiten zu geben“.

Wohin geht für den TuS die Reise?

Für den Aufsteiger, derzeit 13.  in der Tabelle, wird der November eine Stoßrichtung geben, wohin die Reise geht. Grund sind vor allem die beiden Auswärtsspiele bei den aktuellen Tabellennachbarn Ummendorf (12.) und Ottersleben (14.). Zuvor kommen mit dem MSV Börde und abschließend mit Blankenburg zwei Mannschaften, die zwar als Favoriten anreisen, gegen die aber dennoch Punkte drin sind.

Alles oder Nichts

Noch richtungsweisender ist der November für den VfB. Die Südwester stehen vor vier Begegnungen gegen unmittelbare Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Aber: Der VfB spielt dreimal davon auf eigenem Platz, empfängt dabei Ummendorf, TuS 1860 und Blau-Weiß Niegripp. Einzig am 9. November muss das Team reisen, kickt dann beim Vorletzten Irxleben.

Dabei steht für den VfB viel auf dem Spiel. Mit einer Siegesserie kann sich das Team aus dem Tabellenkeller befreien. Nicht auszudenken, welchen Einfluss aber eine Negativserie auf die junge Mannschaft nehmen würde. „Wir sind sehr optimistisch in Bezug auf diese vier Spiele“, sagt VfB-Trainer Oliver Malchau. „Wir wollen jedenfalls am Ende des Monats die Mannschaft sein, die nicht mehr ganz so nah an der Abstiegszone liegt.“

Malchau hatte seine junge Mannschaft schon vor der Saison auf die aktuelle Lage vorbereitet. „Wir wussten, dass wir in den ersten Spielen viel Lehrgeld zahlen würden. Doch jetzt, auch in Anbetracht der tollen Trainingsqualität und Trainingsbeteiligung, müssen Ergebnisse, sprich Punkte folgen. Die Spieler wissen, was auf sie zukommt und sind jedenfalls hochmotiviert.“