London (dpa) - Wegen der verschärften Corona-Maßnahmen müssen die Londoner Clubs der Fußball-Premier League vom Mittwoch an wieder ohne Fans im Stadion auskommen.

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hatte am Montag angekündigt, dass die Hauptstadt wegen der drastisch steigenden Fallzahlen in die höchste Corona-Warnstufe eingruppiert werde.

Dies bedeutet unter anderen, dass Zuschauer bei Sport-Events vorerst untersagt sind. Seit Anfang Dezember durften einige Vereine bis zu 2000 Fans bei ihren jeweiligen Heimspielen begrüßen, darunter auch die Londoner Clubs. Die genaue Zahl richtete sich nach den regional geltenden Corona-Beschränkungen.

"Wir sind enttäuscht zu bestätigen, dass wir am Mittwoch, dem 16. Dezember, keine Fans mehr im Emirates Stadium für unser Premier League-Spiel gegen Southampton begrüßen können", twitterte Arsenal nach der nun erfolgten Verschärfung. Schon vor der Ankündigung von Minister Hancock hatte Chelsea-Trainer Frank Lampard gesagt, dass Vereine ohne Fan-Unterstützung im Nachteil wären. "Wir haben auf dem Spielfeld gesehen, welchen Rückhalt sie dir geben und was das für das Spiel bedeutet."

Die Einschränkungen werden in der Premier League die Heimspiele von Tottenham, Chelsea, Arsenal, West Ham, Crystal Palace und Fulham in der Premier League betreffen. Der FC Liverpool, der FC Everton, der FC Southampton und Brighton & Hove Albion sind dann die einzigen Teams, die vor einer begrenzten Zahl von Zuschauern im eigenen Stadion spielen dürfen.

Leicester City, Newcastle United, Aston Villa, Manchester City und Manchester United sind von der Ausnahmeregelung vom Anfang des Monats aufgrund der zu hohen Corona-Zahlen in ihren jeweiligen Regionen weiter ausgeschlossen.

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