Paris(dpa) - Der Wechsel-Poker um Neymar geht weiter. Die Zukunft des brasilianischen Stürmerstars hänge von Barcelona ab, erklärte der Sportdirektor Leonardo vom französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain mehreren Medienberichten zufolge nach dem Sieg gegen den FC Metz (2:0).

Erst am  Donnerstag hatte PSG ein Angebot des FC Barcelona abgelehnt mit der Begründung, das Angebot sei von ihren Vorstellungen noch weit entfernt. Die Katalanen hatten zuletzt 130 bis 140 Millionen Euro und den Transfer des Ex-Schalkers Ivan Rakitic (31) sowie eine einjährige Leihe des Ex-Dortmunders Ousmane Dembélé angeboten.

Neymar war erst vor zwei Jahren für die Rekordablöse von 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris zum Team von Trainer Thomas Tuchel gewechselt. Eine Summe, die der französische Fußball-Meister hofft, zurückzubekommen. Doch nicht nur die Ablösesumme scheint ein Problem zu sein. Dembélé-Manager Moussa Sissoko hatte dem französischen TV-Sender TF1 vor wenigen Tagen gesagt, dass ein Wechsel des 22-Jährigen "ausgeschlossen" sei. "Ousmane wird zu 100 Prozent bleiben". Der Ex-Dortmunder, so Sissoko, "will und wird sich bei Barcelona durchsetzen", erklärte er.

Neymars Vertrag mit Paris läuft noch bis 30. Juni 2022. Der 27 Jahre alte Brasilianer will aber unbedingt zurück zum Team um Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen, mit dem er 2015 die Champions League gewann. Das Transferfenster endet am Montagabend.

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