Berlin (dpa) - Eine mögliche Verpflichtung von Spaniens Fußball-Idol Xavi als Trainer des spanischen Spitzenclubs FC Barcelona wird sich Berichten zufolge wohl um einige Monate in die Länge ziehen. Die Gerüchte waren nach Barcelonas Halbfinal-Aus im spanischen Supercup aufgekommen.

Wie die Zeitungen "Marca", "Sport" und andere Medien schrieben, will der 39-Jährige zunächst seine derzeitige Aufgabe beim Al-Sadd Sports Club in Katar weiterführen. Barça-Legende Xavi trainiert das Team erst seit vergangenem Jahr. Neue Gespräche stünden wohl erst nach Saisonende im Sommer an, hieß es.

"Xavi sagt Nein zu einer jetzigen Vertragsunterzeichnung bei Barça, aber er sagt Ja für Juni", berichtete "Marca". Somit gilt der frühere Mittelfeldstar weiter als heißer Kandidat für die Nachfolge von Ernesto Valverde. Der steht gerade schwer in der Kritik - wird das Team um Lionel Messi aber wohl vorerst noch weiter coachen. Das Halbfinale im Supercup hatten die Katalanen am Donnerstag 2:3 gegen Atlético Madrid verloren.

"Ich kann meinen Traum, irgendwann einmal Barcelona zu trainieren, schwer verleugnen", hatte Xavi am Samstag nach dem Einzug seines Clubs ins Finale des Katar-Cups betont. Der katalanische Radiosender RAC1 hatte berichtet, zwei ranghohe Vertreter des FC Barcelona hätten in Doha mit ihm gesprochen.

Xavi hatte zwischen 1998 und 2015 für Barcelona gespielt, war im Trikot der Katalanen zu einem der besten Spieler der Welt aufgestiegen und hatte mit dem Club 27 Titel gewonnen. Mit der spanischen Nationalmannschaft wurde er 2010 Weltmeister und 2008 sowie 2012 Europameister. Seit Mai 2019 ist er Trainer von Al-Sadd.

Bericht in RAC1

Bericht Marca

Bericht Sport