Lissabon (dpa) - Ilkay Gündogan hat vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen Olympique Lyon (21.00 Sky/DAZN) den Modus mit nur einem Spiel als Nachteil für seinen Club Manchester City ausgemacht.

"Der Modus ist definitiv ein Vorteil für den Außenseiter. Nach 90 Minuten mit etwas Spielglück weiterzukommen, ist schließlich deutlich realistischer als nach 180 Minuten", sagte der deutsche Fußball-Nationalspieler in einem Interview des Online-Portals "Sportbuzzer".

"Gerade als Spieler von einem Team wie ManCity willst du aber natürlich alles tun, um einen Sieg wirklich zu erzwingen - so dominant sein, dass es am Ende nur einen Sieger geben kann und der Zufall nur eine Nebenrolle spielt", sagte der 29-Jährige. Entsprechend müsse man noch konzentrierter und motivierter an solch ein Duell herangehen.

Der Ex-Dortmunder, der 2013 das Finale gegen München (1:2) verlor, ist heiß auf das Erreichen des Halbfinals, in dem City dann auf den FC Bayern träfe. "Was uns alle eint, ist sicherlich der Hunger auf einen internationalen Erfolg. Hier haben wir alle einen gemeinsamen Traum, den wir uns erfüllen wollen. Aber auch für Lyon ist das eine einmalige Chance. Unser Gegner wird also auch bis in die Haarspitzen motiviert sein", sagte Gündogan.

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