Hannover (dpa) - Im Streit zwischen Club-Boss Martin Kind und Teilen der Mitglieder hat Hannover 96 die Vorwürfe der Opposition mit klaren Worten zurückgewiesen.

"Unverantwortlich und nicht zu akzeptieren ist, dass die IG Pro Verein in ihrem Beitrag auf der Homepage ohne sportliche und wirtschaftliche Sachkenntnis mit falschen Behauptungen zum Profifußball bei Hannover 96 mit den Ängsten der Fans spielt", hieß es in einer Stellungnahme des Fußball-Bundesligisten.

Am Donnerstag hatten die Kind-Gegner 1310 Unterschriften von Mitgliedern eingereicht und auf diesem Weg die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung innerhalb von fünf Wochen erzwungen. Rund 1100 wurden benötigt. Über die Neubesetzung des Aufsichtsrates soll Kind als Präsident gestürzt und dessen Versuch gestoppt werden, die Mehrheit beim Fußball-Bundesligisten zu übernehmen.

Die Kritiker werfen Kind unter anderem vor, durch eine Änderung des Gesellschaftervertrages die Bundesliga-Lizenz zu gefährden. Dies entbehre jeder Grundlage, hieß es dazu am Freitag von Clubseite. Die Deutsche Fußball Liga sei in dieser Frage mit 96 im Austausch.

Stellungnahme Hannover 96

Mitteilung IG Pro Verein 1896