Berlin (dpa) - Ralf Rangnick hat bestätigen lassen, dass Jürgen Klinsmann ihn als Trainer zu Hertha BSC holen wollte.

Club-Geschäftsführer Michael Preetz sei dabei allerdings nicht der Grund gewesen, warum Rangnick nicht zum Berliner Fußball-Bundesligisten gewechselt sei, sagte dessen Berater Marc Kosicke der "Bild"-Zeitung. Rangnick habe auf seinen laufenden Vertrag bei RB Leipzig verwiesen. "In keiner Weise hat Ralf davon gesprochen, dass er ein Engagement ausschließt, weil Michael Preetz dort Geschäftsführer Sport ist und damit sein Vorgesetzter wäre", sagte Kosicke.

Nach der Kontaktaufnahme im vergangenen Jahr war Klinsmann selbst Cheftrainer von Hertha geworden, hatte aber nach nur elf Wochen seinen Rücktritt erklärt und damit den Club geschockt. In einem von der "Sport Bild" veröffentlichten Protokoll, das für Klinsmann und einen Partner verfasst worden war, hieß es, dass Rangnick mitgeteilt hätte, dass er mit Preetz als seinem Vorgesetzten nicht zum Hauptstadtclub kommen werde.

Der frühere Bundesligatrainer Rangnick ist seit dem 1. Juli als Head of Sport und Development Soccer im Fußball-Netzwerk von Red Bull tätig.

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