Stuttgart (dpa) - Obwohl er vom Vereinsbeirat des VfB Stuttgart nicht für die Wahl nominiert wurde, will der Unternehmer Volker Zeh weiter Präsident des Fußball-Bundesligisten werden.

"Wieso der Beirat den Mitgliedern die Chance nimmt, von zwei Kandidaten den Besseren zu wählen, verstehe ich nicht. Da wurde die Demokratie mit Füßen getreten!", sagte der 56-Jährige der "Bild".

Der Beirat hatte am 14. Februar entschieden, den aktuellen Präsidenten Claus Vogt als einzigen Kandidaten für die für den 28. März geplante Mitgliederversammlung aufzustellen. Zeh hatte sich auch beworben und hat laut eigener Aussage für die Absage keine Begründung erhalten. Der Unternehmer hofft nun auf ein Entgegenkommen von Vogt.

"Ich würde mich sehr freuen, wenn Claus Vogt die Herausforderung annimmt. Wenn er demokratische Prozesse gutheißt, kann er nicht zufrieden sein, alleiniger Kandidat zu sein", sagte Zeh. "Die Mitglieder müssen wählen können. Was ist ein Wahlrecht wert, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht?"

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Kader des VfB Stuttgart

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