Stockholm (dpa) - Ein Fußball-Star dicht an dicht neben seinen vorübergehenden Trainingskameraden: So etwas ist für Zlatan Ibrahimovic während der Corona-Krise nur in seiner schwedischen Heimat machbar.

Der 38-Jährige vom AC Mailand trainierte am Ostermontag erneut beim Stockholmer Erstliga-Club Hammarby IF mit, wie Bilder vom Trainingsplatz zeigten. Bereits am Donnerstag hatte der Stürmer bei Hammarby mitgekickt, bei der freiwilligen Trainingseinheit waren da aber im Gegensatz zum Mannschaftstraining am Montag zahlreiche Leistungsträger des Teams nicht dabei gewesen.

Ibrahimovic im Hammarby-Trainingsanzug zu sehen, löste in Schweden umgehend Spekulationen aus, er könnte nach seiner Zeit in Italien noch als Aktiver in das skandinavische Land zurückkehren. Der Stürmer stammt ursprünglich aus dem südschwedischen Malmö, hält aber 25 Prozent der Club-Anteile bei Hammarby.

"Ibra" war Mitte März aus Mailand nach Schweden zurückgekehrt, nachdem die Serie-A-Saison wegen der dramatischen Corona-Situation in Italien unterbrochen worden war.

In seinem Heimatland gelten deutlich freizügigere Regelungen, mit denen die Verbreitung des neuartigen Coronavirus abgebremst werden soll, darunter ein Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Menschen. Fußballtraining ist nach Angaben der schwedischen Gesundheitsbehörde weiterhin erlaubt.

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