Hamburg (dpa) - Dieter Hecking glaubt auch in der gegenwärtigen Corona-Krise an eine Chance.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Gesellschaft durch Corona eine bessere wird. Es ist beeindruckend, wie viele Solidaritätsaktionen gerade gestartet werden. Man besinnt sich wieder auf Dinge, die wichtig und notwendig sind", sagte der Trainer der Fußball-Zweitligisten Hamburger SV in einem Interview des "Hamburger Abendblatts".

Die Menschen würden füreinander sorgen und miteinander reden, sagte der 55-Jährige weiter. Wichtig sei aber, Hilfsbereitschaft und Solidarität auch nach der Krise weiterzuleben. Das gelte auch für den Fußball: "Wenn die Kleinen sterben, haben die Großen irgendwann keine Gegner mehr. Das wichtigste Ziel im Fußball muss es bleiben, dass so viele Clubs wie möglich die Coronakrise überstehen."

Sollte die 2. Bundesliga wie geplant am 9. Mai wieder spielen, müsse möglichst bald mehr als nur das aktuelle Kleingruppentraining möglich sein. Hecking: "Die Jungs haben die taktischen Abläufe, die wir das ganze Jahr einstudiert haben, zwar nicht vergessen. Aber wir können nicht direkt von null auf hundert loslegen. Vor einer Rückkehr in den Spielbetrieb bräuchte man schon ein paar Wochen, um all diese Abläufe aufzufrischen. Sonst droht auf dem Platz ein Chaos."  

Beitrag Hamburger Abendblatt (Bezahlschranke)

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