Bonn (dpa/tmn) - Hecken aus Nadelgehölzen sollten nur einmal im Jahr in Form gebracht werden - und zwar im Juli. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Grundregel für den Schnitt: eine breite Basis, die nach oben schmaler wird. So gelangt auch an die Nadeln im unteren Bereich ausreichend Sonnenlicht. Statt die Schnittreste in die Mülltonne zu werfen, raten die Experten, sie als Häckselgut zum Mulchen zu nutzen oder zu kompostieren.

Im Sommer sind aber nur Pflege- und Formschnitte und keine radikalen Schnitte erlaubt. Denn in der Zeit von 1. März bis 30. September dürfen Hecken im Garten und in der freien Landschaft nicht stark zurückgeschnitten, zerstört oder gerodet werden. Das sieht das Bundesnaturschutzgesetz vor. Das Verbot dient dazu, die darin lebenden, nistenden und brütenden Tiere zu schützen.