Veitshöchheim (dpa/tmn) - Wer Setzlinge ins Beet pflanzt, sollte diese vorsichtig angießen. Das Wasser verbindet den Pflanzballen dicht mit dem umliegenden Erdreich. Ein sanfter Wasserstrahl aus der Gießkanne reicht, raten die Experten der Bayerischen Gartenakademie. Man sollte die Setzlinge nicht mit der Brause wässern.

Wer Samenkörner in den Boden steckt, sollte darauf achten, dass der Grund der Saatrille leicht feucht ist. Dann genügt es, die Samen sanft anzudrücken. Sie keimen dann auch ohne zusätzliches Angießen.

Ist die Rille sehr trocken, kann man den Grund vor dem Ausstreuen der Samen leicht anfeuchten. Im Anschluss alles locker mit Erde füllen - und die Samen nicht mehr angießen, raten die Experten.

Bei starkem Sonnenschein kann die Bodenoberfläche schneller abtrocknen. Kommt junges Gemüse nun in den Boden, kann es die ersten Wurzeln in die Tiefe bilden - und bekommt so genügend Wasser.