Magdeburg l Albin Lagergren kämpfte sich vor einer Woche beim Spiel in Flensburg 60 Minuten lang mit Schmerzen über die Platte. Die Verletzung am großen Zeh, die er sich in der Länderspielpause zugezogen hatte, schränkte ihn sichtlich ein. Doch Mads Christiansen, sein Positions-kollege im rechten Rückraum, konnte dem Schweden auch nicht zu einer Verschnaufpause verhelfen. Er war beim Anschwitzen nämlich böse umgeknickt.

Wie steht es nun also um den rechten Rückraum des SCM vor dem Auswärtsspiel beim TVB Stuttgart?

Mads Christiansen klingt zumindest wieder recht zuversichtlich. „Im Moment wird es jede Stunde ein bisschen besser“, berichtet der Däne, „ich werde sehr intensiv behandelt.“

Christiansen knickte um

Beim Anschwitzen am Vormittag vor der Partie gegen Flensburg trat er nach einem Ball und knickte dabei unglücklich mit dem linken Fuß um. „Das war auf jeden Fall ungeschickt von mir“, sagt Christiansen – vor allem eben auch wegen der Verletzung von Lagergren. Mit einem dick angeschwollenen Sprunggelenk musste er auf der Bank Platz nehmen. „Ich habe noch probiert, ob es möglich ist, zu spielen, aber das war nicht drin“, erzählt er.

In dieser Woche konnte er bislang noch nicht mittrainieren. Unter voller Belastung gelaufen ist er auch nicht, dagegen stand Fahrradfahren auf dem Programm. „Aber es sieht gut aus für diesen Donnerstag“, blickt Christiansen voraus. Einen Einsatz beim Tabellen-Zehnten TVB Stuttgart kann er sich schon einmal vorstellen.

Lagergren trotz dicken Zehs heiß

Albin Lagergren hat dagegen weiterhin mit einer Verletzung am rechten Fuß, genauer gesagt am großen Zeh, zu kämpfen. Trainer Bennet Wiegert: „Der ist komplett geschwollen. Und ursprünglich mussten wir bei ihm ja von drei Wochen Pause ausgehen. Dass er in Flensburg spielen konnte, war ja eher ein Wunder. Ob wir uns damit einen Gefallen getan haben, steht auf einem anderen Blatt.“

Ein erneutes Wunder ist aber nicht ausgeschlossen. Denn der Schwede will sein Team beim schweren Spiel in Stuttgart nicht alleine lassen. „Ich bin natürlich noch nicht bei 100 Prozent, vielleicht bei 80“, schätzt Lagergren ein. „Vor allem bei Sprüngen habe ich noch Schmerzen. Aber trotzdem will ich unbedingt spielen“, berichtet der 26-Jährige. Für die Magdeburger wäre es unheimlich wichtig, wenn Lagergren die Zähne zusammenbeißt. Denn er spielt bisher eine überragende Saison und ist eine absolute Schlüsselfigur im SCM-Spiel.

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