Berlin (dpa) - Er war ein sympathischer Schwerenöter, ein charmanter Lebemann: Als Kriminalkommissar Monaco Franze spielte sich Helmut Fischer Anfang der 190er Jahre in die Herzen der Zuschauer - zusammen mit Ruth Maria Kubitschek als seinem Spatzl. Überhaupt gehört die TV-Serie Monaco Franze zu den größten Erfolgen des Regisseurs Helmut Dietl, mit der er sich schon früh als genauer Beobachter mit einem Gespür für Witz und Melancholie einen Namen machte.

Nun wurde das zehnteilige Werk digital überarbeitet und auf DVD herausgebracht. Als Extras gibt es ein halbstündiges Interview mit Dietl. Und wer dann immer noch genug vom nostalgischen Schwärmen hat, kann sich die ebenfalls digital restaurierten neun Folgen der Münchner Geschichten zulegen - Dietls erste Serie aus dem Jahr 1974, in der Tscharlie (Günther Maria Halmer) mit 30 zwar noch bei seiner Oma lebt, aber trotzdem Münchens Gesellschaft unsicher macht.

(Monaco Franze - Der ewige Stenz und Münchner Geschichten, beides von Helmut Dietl. Erschienen bei EuroVideo Medien.)