40000 Besucher auf der DOK
Leipzig (epd) l Mit der Verleihung der "Goldenen Tauben" ist am Sonnabend das 56. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, DOK Leipzig, zu Ende gegangen. Insgesamt wurden im Schauspiel Leipzig 17 Preise im Gesamtwert von 69500 Euro vergeben. Zugleich vermeldete die Festivalleitung mit 40000 Besuchern einen neuen Rekord gegenüber dem Vorjahr (37600).
Mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm wurde "Stop the Pounding Heart" (USA, Belgien, Italien) von Roberto Minervini ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10000 Euro dotiert und wurde vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) gestiftet. Überreicht wurde der Hauptpreis von MDR-Intendantin Karola Wille.
Mit der Goldenen Taube für den besten Animationsfilm, dotiert mit 5000 Euro, wurde der slowenische Beitrag "Boles" von Spela Cadez ausgezeichnet. Die Silberne Taube Animationsfilm ging an Chris Landreth aus Kanada für seinen Film "Subconscious Password".
Erstmals Goldene Taube für animierte Doku vergeben
Die mit 10000 Euro dotierte Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb Dokumentarfilm ging an Carlo Zoratti für seinen Film "The Special Need". Die Talent-Taube der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, Hauptpreis im Wettbewerb für junges Kino, ging an Kaveh Bakhtiari für die schweizerisch-französische Produktion "L Escale" ("Stop-Over"). Das Preisgeld von 10000 Euro soll der Anschubfinanzierung für das nächste Dokumentarfilmprojekt des iranisch-stämmigen Regisseurs dienen.
Im Internationalen Wettbewerb für kurze Dokumentarfilme wurde der indische Beitrag "Distance" mit einer Goldenen Taube geehrt. Die erstmals vergebene Goldene Taube für den besten animierten Dokumentarfilm ging an Daniela De Felice für die französische Produktion "Casa". Der weltweit einmalige Preis für die Hybridform aus Animation und Dokumentarfilm ist mit 3000 Euro dotiert.
Der Filmpreis "Leipziger Ring" der Stiftung Friedliche Revolution wurde bereits am Freitag in der Leipziger Nikolaikirche vergeben. Der Preis ging an die in Norwegen lebende iranische Dokumentarfilmerin Nahid Persson Sarvestani für ihren Film "Min stulna revolution" ("My Stolen Revolution").