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Ausstellung mit Arbeiten von Bourke-White

22.01.2013, 01:36

Berlin (epd) l Der Berliner Martin-Gropius-Bau widmet der Foto-Pionierin und ersten US-Kriegsberichterstatterin, Margaret Bourke-White (1904-1971), seit Freitag eine Ausstellung. Präsentiert werden 154 Aufnahmen aus der Zeit von 1930 bis 1945 sowie Briefe und Zeitschriften. Entstanden sind die Fotos in der Sowjetunion, der Tschechoslowakei sowie in Deutschland, England und Italien, wie das Ausstellungshaus ankündigte.

Die amerikanische Fotografin war den Angaben zufolge in der männlich dominierten Welt der Fotografen Amerikas ein Medienstar, ihre Fotos gelten bis heute als Ikonen des Bildgedächtnisses der Weltgeschichte.

So war Bourke-White beispielsweise bei dem ersten deutschen Luftangriff auf Moskau 1941 dabei und erlebte die Befreiung des KZ Buchenwald im April 1945 als Augenzeugin.

Gearbeitet hat sie unter anderem für das Magazin "Life". Das Titelfoto der allerersten Life-Ausgabe vom November 1936 stammte von ihr. Sie lieferte dazu auch gleich die geschriebene Geschichte mit.

In Berlin ist die Ausstellung "Margaret Bourke-White - Fotografien" bis 14. April mittwochs bis montags von 10 bis 19 Uhr zu sehen.