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Die eigene Onlinepräsenz – auch für Kleinunternehmer ein Muss

02.09.2013, 07:55

Das Internet ist für einen Großteil der deutschen Bevölkerung schon längst kein Neuland mehr, zumindest sollte es das nicht sein. Wer ein Unternehmen, ein Geschäft, eine Kanzlei, eine Praxis oder einfach nur ein Büro betreibt, muss inzwischen im Internet präsent sein. Ansonsten wird man unweigerlich geschäftliche Einbußen hinnehmen müssen. Wer keine Firmenwebseite betreibt, wird mittel- und langfristig an Bedeutung verlieren. Hängt also die eigene Existenz am Wohle des eigenen Geschäftes, sollte man schnell handeln und zumindest eine rein informative Internetseite über das eigene Unternehmen erstellen. Diese erfüllt dann genau den Sinn und Zweck, den früher mal die gelben Seiten erfüllt haben.

Der Vergleich mit den Branchenbuch sollte auch für die, die sonst selten mit dem Internet zu tun haben, nachvollziehbar sein. Denn wenn jemand nach einer bestimmten Dienstleistung sucht, dann macht er das mittlerweile nur noch in den seltensten Fällen tatsächlich über das analoge Branchenbuch. In einem Großteil der Fälle wird der potenzielle Kunde einfach im Internet suchen. Und genau dort muss der Kunde dann fündig werden, und nicht bloß die Webseiten der Konkurrenz angezeigt bekommen. Selbst wenn es sich um Bestandskunden handelt, ist es wichtig, dass diese sämtliche Informationen wie angebotene Dienstleistungen, Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Anfahrt etc. online abrufen können. Dies gilt auch dann, wenn es sich nur um ein kleines Unternehmen handelt.

Je besser man sich online verkauft, desto besser verkauft man in der Realität. Viele scheuen aber dennoch davor zurück, mit der Webseitenerstellung eine Agentur zu beauftragen oder gar selbst Hand anzulegen. Zum einen, weil man zu hohe Kosten befürchtet, wenn man seine eigene Homepage in Auftrag gibt, und zum anderen, weil schlicht nicht das Know-how vorhanden ist, um in Eigenregie eine Internetpräsenz zu erstellen. Abhilfe können hier sogenannte Homepage-Baukästen schaffen, die es einem auch ohne weitere Vorkenntnisse ermöglichen die eigene Homepage ins Leben zu rufen.

Dabei mag der ein oder andere vielleicht Vorurteile haben und annehmen, dass man bei so einer Do-It-Yourself Homepage Einbußen in Sachen Professionalität machen muss. Allerdings kann klar konstatiert werden, dass sich in diesem Bereich viel getan hat. Eine gute Do-It-Yourself Homepage ist heutzutage kaum mehr von einer klassisch programmierten Homepage zu unterscheiden. Und sie ist tatsächlich auch ohne jegliche Vorkenntnisse umzusetzen. Der Nutzer muss sich einfach durch verschiedene Auswahlfelder klicken und angeben, wie er seine Seite genau gestalten möchte. Dabei kann er aus diversen Vorlagen wählen oder alles selbst nach den eigenen Vorstellungen anpassen. Der Individualität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Natürlich ist auch das Hochladen von eigenen Inhalten wie beispielsweise von Bildern möglich. Anpassungen können selbstverständlich auch jederzeit vorgenommen werden und bezahlt wird meist im erschwinglichen Monatsabo. Wer als Inhaber eines Unternehmens noch über keine eigene Webseite verfügt, sollte dies also bald möglichst in Angriff nehmen.