Ein Schatz aus dem 11. Jahrhundert

Das Kloster Ilsenburg ist ein besonderes Schmuckstück an der Straße der Romanik. Als Benediktiner Kloster wurde es vermutlich zwischen den Jahren 1003 und 1018 gebaut. Seine Blütezeit erlebte es in den folgenden 200 Jahren. Damals galt es als eines der reichsten Benediktinerklöster zwischen Elbe und Weser. Die teilweise noch vorhandenen Klausurgebäude stammen aus jener Zeit. Die Klosterkirche wurde 1087 erbaut. Etwas jünger ist der sehenswerte Fußboden aus Gipsestrich, der zu den besonderen Schätzen gehört, die uns aus der Romanik erhalten geblieben sind.

Nach dem Tode des letzten Abtes im Jahre 1572 wurde das Kloster vom Grafen Christoph zu Stolberg verwaltet. Er ließ die halb zerfallene Klosterkirche zur Schlosskirche umbauen. In den folgenden Jahrhunderten wurden Teile der Klausur und der Kreuzgang der Klosteranlage abgerissen.

Nach unterschiedlichster Nutzung der Anlage im 20. Jahrhundert – unter anderem als Erholungsheim – übernahm im Jahre 2000 die Stiftung Kloster Ilsenburg den Ost- und Südflügel der Klausur des früheren Klosters. Die von Maria Fürstin zu Stolberg-Wernigerode geleitete Stiftung will das Kulturdenkmal für die Nachwelt erhalten. Die Anlage ist heute ein wichtiges Objekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. ( rpr )

Öffnungszeiten : Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr.

Berghotel Ilsenburg

Suental 5

38871 Ilsenburg

Tel .: ( 039452 ) 900