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Fotopionierin Germaine Krull in Berlin

13.10.2015, 23:01

Berlin (dpa) - Das wenig bekannte Werk der deutschen Fotopionierin Germaine Krull (1897-1985) wird in einer Ausstellung in Berlin vorgestellt. Im Martin-Gropius-Bau sind rund 130 Originalabzüge und Bilder aus Fotoillustrierten zu sehen.

Gezeigt werden Schwarz-Weiß-Bilder, die den Betrachter nah an die Sujets heranlassen: das Pariser Straßenleben, buddhistische Tempel in Asien - und Hände. Germaine Krull ist eine Künstlerin, die uns in die Welt entführt, sagte der Berliner Festspiele-Intendant Thomas Oberender.

Die in Preußen geborene Krull hatte ab 1925 in Paris eine neue, unmittelbare Form der Bildreportage geprägt. Als eine der ersten weiblichen Kriegsberichterstatter fotografierte sie später zahlreiche Konflikte auf der ganzen Welt. Nach fast zwei Jahrzehnten in Asien starb sie 1985 verarmt im hessischen Wetzlar.

Details zur Ausstellung