Berlin (dpa) l Nach mehr als zehn Jahren und fast 280 Episoden geht die US-Sitcom "The Big Bang Theory" am Montag im deutschen Fernsehen zu Ende. In der Doppelfolge ab 20.15 Uhr auf ProSieben gibt es gleich für mehrere der schrägen Helden einen Grund zum Feiern – offenbar hat das Nobelpreis-Komitee endlich das Genie von Sheldon und Amy erkannt. Außerdem ist US-Schauspielerin Sarah Michelle Gellar ("Buffy") in einem Gastauftritt zu sehen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Die international erfolgreiche Serie um sechs schräge Wissenschaftler und eine hübsche Kellnerin wurde mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet, die sieben Hauptdarsteller gehören zu den Topverdienern unter den Serienschauspielern. Vor einem halben Jahr verewigten sie ihre Handabdrücke vor dem TCL Chinese Theatre in Hollywood im Zement. In Deutschland läuft "TBBT" seit Sommer 2009.

Das eigenartige Universum dieser Serie schenkte dem englischen und deutschen Wortschatz unter anderem den Begriff "Bazinga". Er bedeutet aus Sheldons Mund einen Ausruf des Triumphes oder einer Pointe, Fanforen zufolge ist das Kunstwort zusammengesetzt aus den Abkürzungen für die chemischen Elemente Barium, Zink und Gallium: Ba, Zn, Ga. Überhaupt tat die Serie viel dafür, Naturwissenschaften beliebter zu machen. Das reichte sogar bis hin zu Duschvorhängen mit Periodensystem, die auch in deutschen Designläden zu kaufen waren.

Die Serie öffnete der Darstellercrew auch viele Türen. "Penny" Kaley Cuoco zum Beispiel hat im Anschluss an die Serie einen neuen, mehrjährigen TV-Deal unterschrieben. Mit dem Studio Warner Bros. plant die US-Schauspielerin die Mini-Serie "The Flight Attendant". Die Thriller-Vorlage dreht sich um eine Stewardess, die in einem Hotel neben einer Leiche aufwacht und sich an nichts erinnern kann.

ProSieben blickt am 2. Dezember aber erst noch einmal zurück. Kaley Cuoco und Johnny Galecki bieten in "Bye Bye Big Bang Theory – Das Special" einen Blick hinter die Kulissen der beliebten US-Serie.