Die Ärzte, Dropkick Murphys und Feine Sahne Fischfilet gepaart mit Sonne, Dosenbier und Camping: Das war die Traumvorstellung vieler „Rock im Park“ -Festivalbesucher in Nürnberg – hätte theoretisch klappen können. Doch die Veranstalter haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. So mussten Festivalgänger mindestens eine Stunde für einen Toilettengang anstehen. 70.000 Besucher, die irgendwann alle mal ihr Geschäft verrichten müssen – wer soll das denn ahnen?

Die Antwort ist klar: Vermutlich jedes Kind. Umso trauriger, dass es zwar mittlerweile sämtliche Luxus-Tickets für die Veranstaltung gibt, bei denen Zeltaufbau, Bühnennähe und Stromversorgung einbegriffen sind, aber der normale Festivalgänger vergessen wird. Für diese müssen dann Toiletten aus ganz Deutschland herangeschafft werden – wohlgemerkt einen Tag zu spät. Die tollsten Musiker bringen gar nichts, wenn man sie nur aus der Ferne von der Toiletten-Warteschlange aus hören kann.