Magdeburg l Nachdem Warner Bros. mit seiner Comic-Verfilmung "Joker" ein großer finanzieller Erfolg gelang, der kürzlich sogar mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde, bleibt ein ähnlicher Erfolg für "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" aus. Die Fortsetzung zu "Suicide Squad" von 2016 blieb zum Startwochenende weit hinter den Erwartungen.

Der DC-Film mit Margot Robbie als Anti-Heldin Harley Quinn spielte weltweit lediglich 80 Millionen Dollar ein, davon laut Blickpunkt:Film etwa 1,4 Millionen Euro in Deutschland. Hierzulande lag der Film damit sogar noch hinter "Die fantastische Reise des Dr. Dolittle" - ebenfalls ein finanzieller Flop.

Bei einem Budget von etwa 85 Millionen Dollar ist allerdings noch nicht sicher, ob "Birds of Prey" ein Fehlschlag bleiben wird. Nach Faustregel muss ein Film etwa das Doppelte seiner Kosten einspielen, bevor er anfängt, profitabel zu werden.

Titel verkürzt

"Birds of Prey" kann sich also zu einem kleinen geldlichen Plus oder einem vergleichsweise geringen Verlust entwickeln, sollten die insgesamt recht positiven Stimmen von Zuschauern und Kritikern mehr Leute ins Kino ziehen.

Eine kurzfristige Maßnahme hat Warner Bros. schon selbst übernommen: Der ungewöhnlich lange Titel wurde umgestellt, um seine Titelheldin mehr in den Vordergrund zu rücken. Der Film wird nun als "Harley Quinn: Birds of Prey" weitergehandelt.

Die nächste Comic-Umsetzung von Warner Bros steht schon in wenigen Monaten an: "Wonder Woman 1984", das Sequel zum Erfolgsfilm "Wonder Woman", startet hierzulande am 4. Juni.