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Oliver Stone ist von Barack Obama enttäuscht

09.10.2015, 09:21

New York (dpa) - Der US-Filmemacher Oliver Stone (Platoon) ist vom aktuellen US-Präsidenten enttäuscht. Barack Obama hat nichts Entscheidendes verändert, manche scherzen ja, dass er (George W.) Bushs dritte und vierte Amtszeit erledigt hat, sagte der 69-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Der Überwachungsstaat ging weiter, der Kampf gegen den Terror wurde ausgeweitet. Auch Afghanistan erscheine ihm verloren, sagte Stone, dessen Buch Amerikas ungeschriebene Geschichte: Die Schattenseiten der Weltmacht Ende September erschienen ist. 

Auch nach der Wahl im kommenden Jahr werde sich nichts ändern. Beide Parteien befürworten diese Positionierung als Imperium, beide befürworten Militarismus.