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Promi-Geburtstag vom 1. Februar 2016: Stéphanie von Monaco

31.01.2016, 23:01

Berlin (dpa) - Stéphanie von Monaco hat jetzt einen Goldenen Clown zu Hause. Ihr Bruder Fürst Albert II. (57) überraschte sie im Januar gerade mit der Trophäe aus Anlass des Zirkusfestivals, das in diesem Jahr 40. Jubiläum feierte. Die Prinzessin indes wird heute 51.

Aus der Fürstenloge in die Manege: Stéphanie brach vor Rührung in Tränen aus und das Publikum rief ihren Namen. Seit dem Tod ihres Vaters Fürst Rainier im April 2005 steht sie als Schirmherrin an der Spitze des Festivals, das als das bedeutendste seiner Art weltweit gilt.

Einst war sie Model, Popsängerin, Designerin und mit Palast-Angestellten sowie Zirkus-Künstlern liiert oder gar verheiratet: Jahrzehntelang beschäftigte Stéphanie von Monaco die Klatschpresse. Jeder durchschreite Phasen, sagte die Prinzessin dazu der Deutschen Presse-Agentur vergangenes Jahr. Ohne diese Erfahrungen wäre sie nicht die, die sie heute sei.

Stéphanie wohnt nicht auf dem Felsen, auf dem sich der Palast der Grimaldis, die Residenz der monegassischen Fürsten, über dem Mittelmeer erhebt. Bereits vor Jahren ist sie in das Stadtviertel Fontvieille gezogen, in eines der mehrstöckigen, neoklassizistischen Gebäude. Als sie mit Franco Knie liiert war, dem Chef des berühmten Schweizer Zirkus', lebte sie im schweizerischen Rapperswil zeitweise in einem Wohnwagen.

Sie hat schon immer ihr ihr Ding gemacht  - radikal und ohne Rücksicht auf Etikette. Sie hat eine Bademodenkollektion entworfen, eine Boutique eröffnet und Pop-Songs gesungen.

Ihre erste LP Mitte der 80er Jahre mit dem Titel Ouragan (englisch: Irresistible) schaffte es in diversen Ländern in die Hitparaden. Auch ihre Single-Auskopplung One Love To Give stürmte die Charts. Doch als neuer Stern am Musikhimmel strahlte die Pop-Prinzessin nur kurz. Ein zweites Album, Stéphanie wurde 1991 ein Flop.

Standesgrenzen überschritt Stéphanie auch mit ihren Beziehungen. Statt andere Adlige und reiche Männer zu lieben, schenkte sie ihr Herz Leibwächtern oder Artisten. Von Daniel Ducruet, den sie 1995 nach der Geburt ihrer beiden Kinder Louis und Pauline heiratete, ließ sie sich nur ein Jahr später scheiden. Sie verzieh ihm seinen Flirt mit einer belgischen Stripperin nicht.

Aus der Beziehung zu dem Bodyguard Jean-Raymond Gottlieb ging ihre zweite Tochter hervor, Camille. Doch auch diese Liebe ging in die Brüche. Die heimliche Hochzeit im September 2003 mit dem fast zehn Jahre jüngeren Zirkuskünstler Adans Lopez Peres war erneut ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse - ebenso die Scheidung 14 Monate später.

Die Monegassen hatten zu Stéphanie schon immer ein besonderes Verhältnis – trotz aller Eskapaden. Vielleicht gerade, weil sie keine typische Prinzessin ist. Sie geht in unserem Viertel einkaufen, trägt Jeans und Turnschuhe. Sie ist eine ganz normale Frau, sagt eine Bewohnerin des Neubauviertels Fontvieille.

Mitgefühl war Stéphanie auch sicher, weil sie 1982 bei dem Autounfall dabei war, bei dem ihre Mutter Gracia Patricia, die ehemalige Hollywood-Schönheit Grace Kelly, ums Leben kam. Stéphanie war damals 17 und überlebte mit schweren Verletzungen der Halswirbelsäule. Noch schlimmer sollen die seelischen Blessuren gewesen sein.

Inzwischen ist offenbar Ruhe in das Leben der dreifachen Mutter eingekehrt. An ihrer Seite wurde schon länger kein Mann mehr gesehen. Zumindest nicht offiziell.