Wildwuchs statt Stoppelrasen

Hohes Gras hilft Vögeln und Igeln

Manchen Hobbygärtnern fehlt die Lust, regelmäßig Rasen zu mähen. Es gibt auch einen guten Grund, das Gras nicht ständig zu kürzen. Denn Tieren dient die Grünfläche als Nahrungsquelle.

Hamburg (dpa/tmn) - Wer den Rasen in seinem Garten selten mäht, lockt Bienen und Schmetterlinge an. Ein kurzer, akkurater Rasen kann die Artenvielfalt hingegen schwächen. Darauf macht die Deutsche Wildtier Stiftung aufmerksam.

Wachsen Pflanzen wie Löwenzahn oder Hornklee auf dem Grundstück, bieten sie Wildtieren eine wichtige Nahrungsquelle. Idealerweise legen Hobbygärtner eine Wildblumenwiese mit heimischen Pflanzen an, denn dann finden die Tiere das ganze Jahr über Nahrung. Hohes Gras lädt neben Wildbienen und Schmetterlingen auch andere nützliche Tiere ein, beispielsweise Vögel oder Igel.