zu fassen

Möser l Zwei Einbrüche fast zeitgleich  in Einfamilienhäuser am späten Mittwochnachmittag in Möser geben der Polizei zu denken. Sie ruft die Bürger auf, aufmerksam zu sein und alles Ungewohnte umgehend zu melden. „Es war lange ruhig, auch Dank der Mithilfe der Bürger und unserer Gegenmaßnahmen", erklärte Polizeisprecher Thomas Kriebitzsch mit Blick auf eine lange Einbruchsserie in Orten entlang der A 2 im Jerichower Land von etwa November  2014 bis Mitte dieses Jahres. Der Polizei gelang es, mit massivem Einsatz über Wochen mehrere Täter zu fassen.

Am Mittwoch hatte es zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser in Möser gegeben. Am Vortag in Schartau.  In Möser wächst die Unruhe. Der oder die Täter gehen stets nach dem gleichen Muster vor. Sie warten ab, dass niemand zuhause ist. Man muss davon ausgehen, dass die Häuser beobachtet werden. In Schartau war das tagsüber der Fall gewesen. In Möser nutzten die Täter die Zeit des wegen der Jahreszeit früheren Dunkelwerdens. „Die Einbrecher greifen alles, was schnell und unauffällig wegzubringen ist“, betonte Kriebitzsch. Sie hätten es auf Schmuck, Uhren, Handys, Bargeld und Kleineletronik abgesehen. „Man wird kaum einen Einbrecher zu sehen, bekommen der einen Fernseher wegträgt“, erläuterte Kriebitzsch. Die Täter verschafften sich Zutritt in schwer einsehbaren Bereichen und würde so auch wieder verschwinden. Auf der Straße würden sie nicht unbedingt als Einbrecher erkannt.

Kriebitzsch kündigte an, dass de Polizei wieder Gegenmaßnahmen ergreifen werde. „Da ist ganz klar.“ Dazu gehört auch eine höhere Präsenz und Streifentätigkeit. Zugleich sei jeder Hinweis aus der Bürgerschaft wichtig. Sie könnten an die örtlichen Regionalbereichsbeamten gehen wie auch ans Polizeirevier unter Telefon 03921/9200. In Möser sitzen die RBB mit in der Gemeindeverwaltung. Kontakt: 039222/908 16 oder 0151/74 30 71 28