Burg l In der Burger Kolonie kann das Regenwasser wieder ungehinderter abfließen, ohne dass es im oberen Teil des Straßenabschnittes zu einem Wasserstau kommt. Eine Tiefbau- firma aus Genthin hat jetzt den ersten, rund 145 Meter langen Bauabschnitt zur Sanierung der Regenentwässerung fertiggestellt. Rund 75.000 Euro wurden dafür investiert. Das Vorhaben finanzieren Landkreis, Stadt Burg und der Wasserverband.

Geplant sind die Arbeiten auf einer Gesamtlänge von 485 Metern. Wann konkret mit dem zweiten Teil begonnen wird, steht noch nicht fest. „Das hängt von den finanziellen Mitteln ab“, sagte Claudia Hopf-Koßmann, Pressesprecherin des Landkreises.

Auf jeden Fall tragen die bisherigen Arbeiten dazu bei, dass das Wasser deutlich besser fließen könne, so die zuständige Sachbearbeiterin der Kreisverwaltung, Simone Kuschinsky. Dafür wurde der Entwässerungsgraben ausgekoffert und ein so genanntes Entspannungsbecken eingebaut. Vorhandene Durchlässe wurden zudem erneuert und teilweise tiefer gelegt.

Plötzliche Seen sind Geschichte

Auch Anwohner Michael Leisenring hofft, dass es künftig nicht mehr zu plötzlichen Seen auf der Straße kommt. Um den Rohrkolbenbewuchs in dem Graben neben seinem Wohnhaus zu vermeiden, wurden im Böschungsbereich und in der Grabensohle so genannte Wabenplatten eingebracht. „Hier hat sich beispielsweise bei Starkregen immer das Wasser schnell gestaut. Das sollte nun nicht mehr so schnell passieren“, hofft der Geschäftsmann, der die Arbeiten in den vergangenen Monaten lobte. „Gut finde ich, dass für die kleineren Bäume, die gefällt werden mussten, nur einige Meter weiter Ersatzpflanzungen vorgenommen wurden.“ Jetzt hofft Leisenring, dass der eingestreute Rasen neben dem Graben bei diesen Temperaturen noch schnell anwächst.