Burg l Das Motorschiff, das von der Wasserschutzpolizei gestoppt wurde, darf seine Reise nach Hamburg fortsetzen. Nachdem die Ladung, 1000 Tonnen Kohle, mithilfe eines Krans von Bord geholt wurden, stellte die Polizei mehrere Lecks fest. Sie waren der Grund für ölige Schlieren auf dem Wasser des Elbe-Havel-Kanals.

„Wir konnten mehrere Lecks an der Außenhaut des Schiffs sowie zwischen Lade- und Maschinenraum feststellen“, sagt Christian Krams, Polizeioberkommissar der Wasserschutzpolizei Burg. Nach der Entladung befinden sich die Lecks oberhalb der Wasseroberfläche, sodass der Kahn zur Reparatur nach Hamburg weiterfahren kann.

Ladung bleibt vorerst in Burg

DEine Umweltgefahr kann laut Krams ausgeschlossen werden. Die riesigen Kohleberge, die in Burg entladen wurden, verbleiben vorerst auf dem Gelände der Firma Gilde Beton und werden zu einem späteren Zeitpunkt abgeholt.