Stadt stellt Anzeige

Neuer Busbahnhof in Burg mit Graffiti beschmiert

Glasfronten in einem Teil des Wartebereiches des neuen Zentralen Omnibus-Bahnhofes (ZOB) an der Bahnhofstraße in Burg wurden mit Graffiti beschmiert. Die Stadt erstattet Strafanzeige.

Schmiererei an der Glasfront des neuen Burger Busbahnhofs
Schmiererei an der Glasfront des neuen Burger Busbahnhofs Foto: Ingmar Spiegler

Burg - mk

Der neu gestaltete Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) in der Burger Bahnhofstraße wird am Montag, 26. Juli, erstmals genutzt. Die Arbeiten sind nun zwei Wochen nach der offiziellen Einweihung durch Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) abgeschlossen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Noch bevor Busse, Taxen und Kunden den ZOB anfahren, haben Unbekannte jetzt mehrere Bereiche, darunter Glasfronten, mit Graffiti besprüht und verunstaltet. Und das, obwohl dieser Teil des ZOB bis Freitag noch eingezäunt war. Bei der letzten Bauabnahme trauten die Verantwortlichen ihren Augen nicht, so Planer Ingmar Spiegler. Burgs zuständiger FachbereichsleiterJens Vogler kündigte gegenüber der Volksstimme an, eine Anzeige zu erstatten. „Es handelt sich um eine Straftat.“ Die Beseitigung der Farbanstriche koste zusätzliches Geld.

Ab 26. Juli bedienen alle Linienbusse der Nahverkehrsgesellschaft Jerichower Land (NJL) den neuen ZOB. Vom Bussteig 1 fahren dann die Linien 708 und 710, vom Bussteig 2 die Linien 706 und 716, vom Bussteig 3 die Linie 712, vom Bussteig 4 die Linien 700 und 704, vom Bussteig 5 die Linien 703, 711 und 745. Am Bussteig 6 erfolgt der Ausstieg. Hier fahren auch Schienenersatzverkehr, Fernbuslinien und sonstige Gelegenheitsverkehre ab, informierte Felix Heine von der Verkehrsplanung der NJL.