Burg (vs) l Die Flucht eines VW-Fahrers vor der Polizei endete in der Nacht zu Sonnabend, 7. November, in Troxel bei Burg (Jerichower Land) ziemlich abrupt. Das Auto kollidierte gegen 0.50 Uhr mit einem Reh.

Beamte der Bundespolizei wollten den Wagen kontrollieren, weil er aufgrund seiner rasanten Fahrweise aufgefallen war. Der 26-jährige Fahrer mißachtete jedoch die Haltesignale der Beamten und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Allerdings gelang dies nur bis zur Kollision mit dem Wildtier.

Beim Mann aus Burg wurden dann ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab 1,31 Promille. Wie die Polizei weiter mitteilte, nutzt der 26-Jährige zudem gar nicht sein eigenes Fahrzeug sondern das eines Kumpels, der als Beifahrer mit im Auto saß. Später erfolgte noch eine Blutprobenentnahme. Dem Angetrunkenen wurde das weitere Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.

Und nochmal erwischt

Das schien den Mann aber nicht wirklich zu interessieren. Noch am gleichen Tag um 19.11 Uhr wurde er wieder von der Polizei erwischt. Da war junge Mann in der Magdeburger Straße mit seinem eigenen Seat unterwegs. "Somit wurde er nochmals auf das bestehende Verbot der Nutzung von Kraftfahrzeugen hingewiesen und gegen ihn wurde ein weiteres Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Führerschein eingeleitet", heißt es im Bericht der Polizei.