Burg l Drei Polizeiautos mit Blaulicht und ein Rettungswagen waren das Ergebnis eines Streits unter Jugendlichen, der in der Clausewitzschule anfing und vor der Schule in einer Prügelei endete. Das ist zumindest der Ermittlungsstand, den Polizeisprecher Falko Grabowski mitteilen konnte. Das Ende der Ermittlungen ist das nicht. Längst steht noch nicht fest, wer wen und warum traktiert hat.

Die Fakten: Gegen 14 Uhr war es am Mittwoch zwischen zwei kleineren Gruppen von Schülern und Heranwachsenden zum Streit gekommen, den der Schulleiter zunächst schlichten konnte. Später wuchs sich das Ganze zur handfesten Prügelei vor dem Schulgelände aus, bei der sich die Beteiligten gegenseitig verletzten. Eine Behandlung durch einen Arzt lehnten sie jedoch ab.

Zwischen 13 und 20 Jahren

Beteiligt waren Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren. Warum auch ältere Heranwachsende in die Prügelei eingriffen, konnte Polizeisprecher Falko Grabowski noch nicht sagen. „Das ist auch Teil der Ermittlungen“, so Grabowski.

Ein Polizeibeamter, der zufällig die Straße der Einheit entlangfuhr, sah die Auseinandersetzung, schritt unmittelbar ein und trennte die Streitenden. Als weitere Polizeibeamte hinzukamen, sei es den Beamten schnell gelungen, die Situation zu beruhigen.

Schürfwunden und Prellungen

Bittere Nachricht am Ende des Streits: Ein Schüler, der unbeteiligt war und versucht hatte, den Streit zu schlichten, wurde dabei leicht verletzt. Er trug nach Auskunft von Polizeisprecher Falko Grabowski Schürfwunden und Prellungen davon. Er wurde zunächst vor Ort ambulant behandelt, und später ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat gegen die Schläger jeweils Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.