Burger Garagen

Protest zum Stadtrat

Die Interessengemeinschaft „Garagenhof Burg-Süd“ hat für Donnerstag zu einer weiteren Protestkundgebung aufgerufen.

Von Steffen Reichel

Burg l „Wo dürfen wir unseren Schaukasten aufstellen? Was hat die Stadt Burg mit dem neuen Grundstückseigentümer genau vereinbart?“ – Diese und weitere Fragen wollen die Garagenbesitzer Donnerstag den Stadträten und der Stadtverwaltung stellen. „Denn schließlich war es die Stadt Burg, die durch den Verkauf des Grundstücks unsere Situation erst verursacht hat“, sagt Andre Engelmann von der Interessengemeinschaft „Garagenhof Burg-Süd“.

Engelmann betont, dass seine Mitstreiter jetzt „eine weitere Hürde im Kampf um ihr Recht genommen“ haben. Sie gründeten den gemeinnützigen „Garagenverein Burg“. Dieser soll in Zukunft allen Garagenbesitzern, -nutzern und -mietern in Burg zur Seite stehen. Engelmann: „Der Verbraucherschutz und die Verbraucherberatung in Bezug auf Garagenmiet- und -pachtverträge wurde als großes Ziel in die Vereinssatzung aufgenommen.“

Den über 100 Teilnehmern der Versammlung zur Vereinsgründung vor wenigen Tagen war der große Saal des Soziokulturellen Zentrums in Burg kaum gewachsen. Von den versammelten Garagennutzern traten 85 sofort dem Verein bei.

Im SKZ wurde auch beschlossen, am Donnerstag ab 17.30 Uhr erneut eine Protestkundgebung durchzuführen. Sie findet vor der Stadtverwaltung in der Alten Kaserne, Haus 2, statt. Dort tagt ab 18 Uhr der Stadtrat. „Wieder werden die Stadtabgeordneten sich unbequemen Fragen stellen müssen“, verspricht Engelmann.

Wer dem Garagenverein Burg noch beitreten möchte, der kann sich beim Vorstand unter der E-Mail-Adresse garagen.burg@gmail.com oder telefonisch unter 0170/7574904 melden. „Besonders die Garagennutzer von Burg-Süd sollten schnell Kontakt aufnehmen, denn es liegen Anwaltsvollmachten zur Abwehr der Kündigungen bereit“, so Andre Engelmann.