Burg l Das Parkett im großen Saal der Stadthalle sieht nach einer Spezialwäsche inzwischen wieder wie neu aus. „Hier wurde ganze Arbeit geleistet“, freut sich Maximilian Steib, Fachbereichsleiter Kultur/Tourismus in der Stadtverwaltung. Auch nebenan im 140 Quadratmeter großen Bereich des Restaurants und Treppenaufgangs soll sich ein ähnlich ansprechendes Bild zeigen. Schon deshalb, weil das Parkett hier sogar abgeschliffen wird. Das sind einige Arbeiten, die derzeit in der Stadthalle auf dem Plan stehen, um das so genannte Multifunktionshaus wieder fit für Veranstaltungen verschiedenster Art zu machen.

Knapp 23.000 Euro werden dafür investiert: 9500 Euro für Restaurant- und Treppenbereich, 4000 Euro für den großen Saal. „Und Zeit wird es auch für frische Farbe“, sagt Steib. Deshalb werden die Maler in großem Saal, Foyer, Restaurant, an der Bühne, im Konferenzraum und Flur Hand anlegen. Allein dafür sind rund 4800 Euro veranschlagt. Zum Schluss wird es eine spezielle Grundreinigung für das Gebäude geben, wofür 5000 Euro ausgegeben werden. „Dann hoffen wir natürlich, allmählich wieder in den Veranstaltungsmodus zurückkehren zu können“, sagt Steib. „Was konkret nach der neuen Pandemie-Verordnung im kommenden Monat möglich sein wird, ist aber noch offen.“ Das Kultur-Team strebe erstmal für jeden Monat eine Eigenveranstaltung an. Fest stehe indessen für den 8. November ein „Kleines Fest der Blasmusik“. Ähnliche Darbietungen waren in den vergangenen Jahren stets stark nachgefragt.

Grundsätzlich werde ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen auf die Beine gestellt. Die Stadt setzt laut Steib dabei auf einen Mix zwischen eigenen Veranstaltungen und auch Einmietungen. „Dafür bietet die Halle beste Voraussetzungen“, so Steib.

Das betreffe auch den gas-tronomischen Bereich, die derzeit auf Eis liegt. „Wir sind aber guter Hoffnung, nach einem Interessenbekundungsverfahren mit einem geeigneten Interessenten den Neustart zu wagen und führen entsprechende Gespräche“, sagt der Fachbereichsleiter. „Immerhin ist die komplette Ausrüstung für ein Restaurant beziehungsweise die Bewirtung im Haus vorhanden.“ Die Stadt strebe an, dass auf diese Weise kleinere Konferenzen und auch Großveranstaltungen abgesichert werden. So soll möglichst vermieden werden, dass jeder Einmieter seinen eigenen Caterer mit nach Burg bringe.

Die Stadt hat die Halle im April wieder übernommen, nachdem sich der Stadtrat für die Eigenbewirtschaftung ausgesprochen hatte und den Vertrag mit der PSE Service GmbH nicht verlängert hatte.