Burg l Für Bärbel Berger, Hortleiterin in der Burger Grundschule „Albert Einstein“ hat das Schuljahr auf eine ganz besondere Art bereits begonnen. Rund 30 Erstklässler haben in den vergangenen Tagen schon ihren Spaß gehabt, weil für sie die Kindergartenzeit beendet war und ihre Eltern längst wieder arbeiten gehen. „Alle freuen sich jetzt alle schon, dass es losgeht“, sagt sie.

Stundenpläne gestalten

Das wissen auch Schulleiterin Andrea Golz und ihre Stellvertreterin Cornelia Stibale-Paul. Ein Stockwerk höher geben beide dem neuen Stundenplan den letzten Schliff. Ein paar Fächer werden auf der großen Tafel noch einmal verschoben. „Es passt jetzt. Auch deshalb, weil wir bereits zum Ende des vergangenen Schuljahres mit der Grobplanung begonnen haben“, sagt Golz. 61 Jungen und Mädchen bilden ab heute die drei ersten Klassen. Die kleinen Abc-Schützen werden sich untereinander und die moderne Einrichtung kennenlernen. „Und auch die jeweiligen Klassenlehrer, die ganz für sie da sein werden“, sagt die Schulleiterin. Schritt für Schritt startet dann der Unterrichtsalltag für alle 258 Schüler, 13 Lehrer und eine pädagogische Mitarbeiterin. In der Einstein-Grundschule übrigens in diesem Jahr mit einer Besonderheit. Bereits in der zweiten Schulwoche vom 20. bis 24. August macht der Projektzirkus Hein aus Jessen an der Kirchhofstraße Station. Und während die Kleinen in den ersten Tagen ihre Talente ausprobieren, werden sie bereits am Donnerstag und Freitag (23./24. August) den Eltern und Großeltern zeigen, was in ihnen steckt – vielleicht als Akrobat oder Clown.

Auch aus städtischer Sicht steht dem neuen Schuljahr nichts im Wege. „Organisatorisch ist alles auf einem guten Weg“, bestätigt der zuständige Sachgebietsleiter Alexander Tippelt. Er ist zufrieden, dass die Stadt mit dem im Juni beschlossenen Schulwegsicherungskonzept eine wichtige Grundlage geschaffen habe, „den Weg zu den jeweiligen Einrichtungen kinderfreundlicher und gefahrloser zu gestalten“.

Sichere Straßen

Auch an der Einsteinschule, an der nach dem grundhaften Ausbau der Kirchhofstraße schon mal schnell vorbeigebraust wurde, sind erste Ergebnisse sichtbar. Zum einen können Eltern oder Besucher nun auf einem gesonderten Platz ihre Autos abstellen, zum anderen sorgen Barrieren auf der Straße dafür, dass der Fuß ganz schnell vom Gaspedal genommen wird. „Die Tempounterschiede bemerken wir jetzt ganz deutlich“, bestätigt Stibale-Paul. Die Kinder könnten jetzt sorgloser die Straße überqueren.

Das gilt auch die Jungen und Mädchen der Pestalozzi-Grundschule. Die oftmals wilde Parksituation in der Zerbster Promenade am Nebeneingang der Schule konnte „deutlich geordnet“ werden, so Tippelt. Unter anderem mit Begrenzungen und Barrieren. Das alles sei allerdings nur ein Anfang von zahlreichen Projekten in den kommenden Jahren.