Gommern l „Nicht nur die Erst- bis Drittplatzierten sind Sieger - ihr alle seid es“, verkündete Steffen Hartwig, Vorsitzender des SV Eintracht, gegen 12.30 Uhr zur Siegerehrung beim 14. Kinderzehnkampf, der am Sonnabend im Gommeraner Sportforum ausgetragen wurde. 106 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren hatten sich der Herausforderung gestellt, einen Zehnkampf zu bestreiten. Letztlich wurde aber aufgrund der extrem hohen Temperatur der 400-Meter-Lauf gestrichen, sodass „nur“ neun Disziplinen zu absolvieren waren. Und die hatten es in sich.

Durch jahrelange Erfahrung hatten Steffen Hartwig und sein Team einen kindgerechten Wettkampf organisiert, bei dem es durch ein ausgeklügeltes Punktesystem äußerst fair und spannend zuging. Die jungen Sportler, die nicht nur aus Gommern, sondern sogar auch aus Niedersachsen, Brandenburg und Thüringen angereist waren, maßen ihre Sprungkraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit in den Disziplinen Speerwerfen, Medizinball-Schocken, Weitsprung, Stabfliegen, Hürdenlauf, Standhochsprung, Sechs- und Dreißig-Sekunden-Lauf und im Diskuswerfen.

Kinderzehnkampf kommt gut an

„Wenn man sieht, wie viele Kinder heute wieder den Weg nach Gommern gefunden haben, wird klar, dass das Konzept des Kinderzehnkampfes nach wie vor gut ankommt“, freut sich Gommerns Bürgermeister Jens Hünerbein über die hohe Teilnehmerzahl, die seit Jahren stabil ist. „Gerade in der heutigen digitalen Zeit, in der Kinder oft vor Computern oder Spielkonsolen sitzen, finde ich es lobenswert, wenn es Bewegungs- und Sportangebote gibt. Man sieht, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern mit Spaß dabei sind. Dank des Engagements von Steffen Hartwig und den vielen ehrenamtlichen Helfern, hat Gommern mit dem Kinderzehnkampf ein weiteres Aushängeschild“, lobt der Stadtchef.

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Um einen solchen Wettkampf zu stemmen, braucht es ungeheuer viele Helfer und lange Vorarbeit. Die ersten Vorbereitungen und Planungen begannen bereits Anfang des Jahres. Für die Umsetzung des Wettkampfes und die Betreuung der Kinder und der einzelnen Stationen waren insgesamt 27 Riegenführer, 28 Kampfrichter und viele weitere Freiwillige betreut.

Ohne Helfer kein Wettkampf

„Ohne die vielen Helfer, wäre der Wettkampf nicht durchführbar. Ein großes Dankeschön an alle, natürlich auch an die Sponsoren“, sagt Steffen Hartwig.