Burg l Mit fast 4700 Besuchern verzeichnete der Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Wasserturms am Sonnabend einen Gästerekord. Nach dem gelungenen Kinderweihnachtsmarkt am Tag zuvor hatten die Wasserturm-Vereinsmitglieder ein vielfältiges Angebot aufgefahren, das in höchsten Tönen gelobt wurde und für Abwechslung sorgte. „Man sieht eigentlich nur zufriedene Gesichter“, freute sich Vereinschef Marco Herbort. Und je mehr die Dunkelheit einsetzte, um so mehr Burger zog es auf den Berg der Altstadt, wo der Weihnachtsmann alle Hände voll zu tun hatte, um die vielen Kleinen mit Aufmerksamkeiten zu beschenken. Gott sei Dank sorgten die Assistenten des Bärtigen stets für Nachschub, so dass kein Kind mit traurigen Augen den Weihnachtsmarkt verlassen musste. Und weil der Weihnachtsmann ein freundlicher Geselle ist, blieb er auch bei den Großen gern stehen und erntete viel Respekt für seinen schweren Dienst. „Das mache ich doch gern“, rief er oftmals zu. Schließlich hat er im wahren Leben auch Enkelkinder ...

Sechs Monate Vorbereitung

Bei so viel Kurzweil hatten die Vereinsmitglieder schon ein wenig Stress. „Aber positiver“, versicherte Kerstin Auerbach. „Es ist auch schön zu sehen, dass sich die Vorbereitungen gelohnt haben.“ Immerhin sei damit schon ein halbes Jahr vorher begonnen worden. Beispielsweise, um die Verträge für die Schausteller zu schließen. Und die intensive Arbeit sei in den vergangenen drei, vier Wochen vonstatten gegangen. Schließlich müssten unzählige Kleinigkeiten beachtet werden. Ein harter Kern von 15 bis 20 Vereinsmitgliedern habe sich mächtig ins Zeug gelegt. Kein Wunder, dass sich viele Besucher auch einen Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr wünschten. „Das ist hier wirklich etwas Besonderes mit familiärem Charakter“, sagte Edelgard Tilche-Claus aus dem kleinen Ortsteil Glienicke bei Lübars. „Ich habe von einer Schulfreundin davon erfahren und bin begeistert. Richtig schön hier.“

Gelungene Mischung

Vor allem die Mischung zwischen kulinarischen Besonderheiten, einem Kinderprogramm, Buden, Musik und die Möglichkeit, verschiedenste, per Hand gefertigte Weihnachtsartikel zu kaufen, lobten zahlreiche Besucher. „Eigentlich kommt hier jeder auf seine Kosten“, sagte Heidemarie Krawszoff, die mit ihrem Lebensgefährten aus Magdeburg angereist war, „weil es schon im vergangenen Jahr so schön und anheimelnd war. Hinter diesem Markt kann sich mancher städtische verstecken.“ Diese Meinung war Sonnabend ganz oft zu hören ...

Bilder