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Wer wirft den Baum am weitesten? Wenn die Weihnachtsbäume brennen: Winterliches Gefühl der Gemeinschaft

Die Vorweihnachtszeit bringt die Menschen auf Weihnachtsmärkten zusammen. Im Januar ist es das Weihnachtsnbaumverbrennen. Welche Tradition damit mancherorst noch verbunden wird und wo das nächste Baumverbrennen stattfindet.

Von Franziska Stawitz Aktualisiert: 14.01.2026, 12:19
Voller Einsatz beim Weihnachtsbaumweitwurf in Gübs: Ortsbürgermeister Andreas Lange macht den Anfang
Voller Einsatz beim Weihnachtsbaumweitwurf in Gübs: Ortsbürgermeister Andreas Lange macht den Anfang Foto: Franziska Stawitz

Gübs - Es hilft nichts: Spätestens jetzt nadelt auch der letzte Weihnachtsbaum - die Bäume müssen aus der Stube raus. In vielen Orten startet das Weihnachtsbaumverbrennen im Jerichower Land. Oder besser gesagt, hat es schon begonnen.

Minus 10 Grad Celsius zeigte das Thermometer am 11. Januar, dazu blauer Himmel und Sonne. Kaiserwetter zum Weihnachtsbaumverbrennen in Gübs, das Feuerwehr und Förderverein der Feuerwehr schon zum sechsten Mal organisierten. „Wir feiern trotzem, es ist doch nur Winter“, sagte Ortsbürgermeister Andreas Lange - in den Nachbargemeinden wurden vielerorts die Feuer wegen des Wetters auf einen anderen Termin verschoben.

Es ist das Gefühl der Gemeinschaft

„Wir wollen die Leute zusammenbringen an diesem Sonntag, uns geht es um die Gemeinschaft“, so Jugendwart Robert Stegelitz. Während die Jüngsten ihre Schlitten mitbrachten und die Chance nutzen auf den Rodelberg zu klettern, brannte nebenan das Feuer.

In Biederitz gehört zum Weihnachtsbaumverbrennen auf dem Grünschnittplatz eine ordentliche Bockwurst.  Hier zu sehen Walter Metscher (Aktiv für Bürger), der die Bockwurst ausgab.
In Biederitz gehört zum Weihnachtsbaumverbrennen auf dem Grünschnittplatz eine ordentliche Bockwurst. Hier zu sehen Walter Metscher (Aktiv für Bürger), der die Bockwurst ausgab.
Foto: Hendrik Reppin

Am Abend zuvor wurden die Weihnachtsbäume aus Gübs und Klein Gübs von der Feuerwehr eingesammelt. Nicht alle loderten sofort im Schnee. Wer wollte, durfte sich im Weihnachtsbaumweitwurf versuchen - natürlich warteten auf die Sieger auch Preise. Der Hauptgewinn: Ein 30-Euro-Einkaufsgutschein, die Kleinen durften in die Spielebox greifen und sich einen Preis aussuchen. Dazu wurde der Grill angeschmissen - Bratwurst und Boulette fanden genauso viele Abnehmer wie Glühwein, Jagatee und Grog.

Weihnachtbaumverbrennen geht weiter

Am 16. Januar geht es mit dem Gemeinschaftsgefühl am Feuer gleich weiter. In Biederitz kann man seinen Baum zum Grünschnittsammelplatz bringen. Von 17 bis 22 Uhr will man hier gemütlich beim Feuerchen zusammenstehen bei Glühwein und Bockwurst.