Goldbeck l Ein dreistes Unterfangen. „Als Empfänger sind derzeit nicht bekannte Inhaber ausländischer Konten eingetragen“, heißt es von der Polizei, aber der Reihe nach.

Wie Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau mitteilt, erhielt die Verwaltung kürzlich seitens der Sparkasse Bescheid darüber, dass Unbekannte im Namen von Arneburg-Goldbeck Schindluder treiben wollten – sehr niedlich umschrieben. Immerhin versuchten der oder die Täter, eine Überweisung in Höhe von gut 10.000 Euro zu tätigen. Dafür fälschten sie die Unterschrift einer Mitarbeiterin, die allerdings laut Schernikau schon länger nicht mehr bei der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck arbeitet. Ob nun aus diesem Grund oder einem oder mehreren anderen – der Schwindel flog bei der Sparkasse auf. „Aber selbst wenn die Unterschrift zu 100 Prozent gepasst hätte, wären sie damit aus verschiedenen Gründen nicht durchgekommen“, schätzt Schernikau ein. „Wir sind die Prozesse hier nochmal durchgegangen.“ Aber einen Ruck gebe so ein Vorfall sicher, „danke an die Sparkasse, die so sorgfältig geprüft hat“.

Laut Auskunft der Polizei handelt es sich „vermutlich um die Masche eines Betrugs“. Es sei neben dem Goldbecker bis dato noch ein weiterer Sachverhalt zur Anzeige gekommen. Mit der selben Masche: Gefälschte Unterschrift oder Unterschriften und Posteinwurf der Überweisung. Doch auch diese wurde nicht ausgelöst und zur Anzeige gebracht. Die Polizei habe die Ermittlung in den Fällen aufgenommen.