Gardelegen l „Es gibt eine Menge Ideen für die Zukunft des Torwächters“, sagte Bürgermeisterin Mandy Zepig den Mitgliedern des Sozialausschusses in der Sitzung am vergangenen Dienstag. Das mit dem Kostenvoranschlag für einen Unterbau aus Metall beauftragte Unternehmen habe erklärt, dass der Zustand des hölzernen Torwächters nach zwei bis drei Jahren wieder der gleiche wäre. Der Torwächter sollte einer Idee zufolge behandelt und auf einer Stele aus Metall postiert werden.

Der Künstler Roland Lindner, der den Torwächter 2003 schuf, sagte, dass er sich einen Bronzeabdruck vom Original vorstellen könne. Zepig sagte im Sozialausschuss dazu: „Ich persönlich sehe das Geld für diese Investition eher woanders besser aufgehoben.“ Schlussendlich sei das aber „nicht meine Entscheidung. Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Fraktionen die Ideen mit in ihre Beratungsrunde nehmen“, sagte Zepig auf Nachfrage der Volksstimme.

Weitere Vorschläge für den Verbleib beziehungsweise den Erhalt des Torwächters waren, ihn als liegendes Kletterobjekt in den Bürgerpark zu verbringen. Der Pilzbefall, weswegen der hölzerne Riese vom Salzwedeler Tor entfernt wurde, ist einem Gutachten zufolge bereits bis auf Kniehöhe vorangeschritten.