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Tierschutz im Altmarkkreis Alarmierende Fälle: Warum Behörden immer mehr Tiere in Obhut nehmen

Bundesweit steigt die Zahl der Fälle, in denen Tiere von Behörden in Obhut genommen werden müssen. Im Altmarkkreis Salzwedel ging die Fallzahl zuletzt zwar zurück, doch die Einsätze wurden deutlich umfangreicher. Wie gehen die Behörden damit um?

Von Theresa Gringmuth und Gesine Biermann 12.02.2026, 18:30
Bundesweit nehmen Tierrettungseinsätze zu, im Altmarkkreis sind sie hingegen rückläufig – betreffen jedoch immer größere Bestände. Spitzenfall waren 120 Hunde in einem einzigen Haus.
Bundesweit nehmen Tierrettungseinsätze zu, im Altmarkkreis sind sie hingegen rückläufig – betreffen jedoch immer größere Bestände. Spitzenfall waren 120 Hunde in einem einzigen Haus. Symbolfoto: Katrin Sieler

Altmarkkreis. - Fälle, in denen Ämter Tiere in Gewahrsam nehmen müssen, nehmen bundesweit spürbar zu. Ganz im Gegensatz zum Bundestrend hatten sie im Altmarkkreis im vergangenen Jahr allerdings deutlich abgenommen. 2024 musste das Veterinäramt des Altmarkkreises 131 mal tätig werden, im vergangenen Jahr mussten nur 38 Haltern Tiere weggenommen werden. Doch diese Angaben täuschen über die Dramatik hinweg.