Kalbe l Die Liste der Probleme für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr von Kalbe scheint am Dienstagabend schier unendlich – verständlicherweise. So hatte sich eine vor einigen Wochen gegründete Arbeitsgruppe in den Räumen umgesehen. „Es war ein Vorschlag der CDU, dass Mitglieder einer Arbeitsgruppe sich explizit um die belange des Feuerwehrgerätehauses und des Rathauses kümmern könnten“, erklärte Bürgermeister Karsten Ruth am Dienstag während des Vor-Ort-Termins.

Dabei führte Ortswehrleiter Ramón Rulff die Mitglieder der Gruppe durch das Gerätehaus und über den angrenzenden Hof. Zum einen ist der Umkleideraum der Kameraden viel zu klein. Die Decke in der angrenzenden Garage zu niedrig. „Nur erfahrene Fahrer der Fahrzeuge können hier ein- und ausparken“, weiß Rulff. Das nächste Problem ist, dass die Feuerwehr stets auf den gegenüberliegenden Fußgängerweg an der Schule fahren muss, um mit den Fahrzeugen herauszukommen. Das sind nur einige der Probleme.

Ideen werden gesammelt

Aus diesem Grund habe man laut Ruth auch schon im Stadtrat intensiv über das Thema gesprochen und erste Ideen gesammelt, wie ein Neubau (teilweise) des Feuerwehrgerätehauses aussehen könnte. Das dieser erforderlich ist, darüber waren sich die Anwesenden am Dienstagabend einig.

Weiter ging es für sie im Anschluss am und im Rathaus. „Hier müssen die Brandschutzauflagen eingehalten werden“, erklärte Karsten Ruth. Das bedeute, dass Brandschutztüren eingebaut werden müssen. „Der Arbeitskreis schlägt dem Stadtrat im Aspekt des Brandschutzes und der Bürgerfreundlichkeit außerdem vor, zu handeln und die obere Etage, in der sich momentan das Bauamt befindet, wo anders hinzuverlagern“, sagte Karsten Ruth. Ob es jetzt nun ein Abriss der einstigen Sporthalle mit einem anschließenden Neubau ist oder ein Trockenbau in die ehemalige Sporthalle integriert wird, dass müsse dann irgendwann ein Planer entscheiden, wie Ruth fortführte.

Jedoch dürfe man laut des Arbeitskreises nicht aus den Augen verlieren, dass die Räumlichkeiten der Sporthalle derzeit vom Bauhof genutzt werden. Karsten Ruth und die anderen Mitstreiter der Arbeitsgruppe seien aber zuversichtlich, dass man auch dafür eine Lösung finden werde.