Gardelegen l Am Freitagmachmittag riefen die Sirenen im Stadtgebiet die Gardelegener Feuerwehr zum Einsatz. An der Burgstraße brannte es in einem Wohnhaus. Dicke Rauchschwaden drangen aus den beiden Fenstern im obersten Stockwerk ins Freie. Das hatte eine Passantin, die an dem Haus vorbeikam, bemerkt und sofort die Rettungsleitstelle informiert. Die alarmierte ihrerseits die Feuerwehr der Hansestadt und auch den Rettungsdienst, der nicht zum Einsatz kommen musste, denn es war zum Zeitpunkt des Brandes niemand zu Hause, der hätte verletzt werden können. Das stellten die Einsatzkräfte fest, die mit 21 Frauen und Männern in fünf Fahrzeugen zum Löschen anrückten und sich Zutritt verschafften.

Aufgrund des dichten Qualms kam für die Löscharbeiten des Schwelbrandes schwere Atemschutzgerätetechnik zum Einsatz. Schnell hatten die Kameraden den Brandherd gelöscht. Somit konnten die Ermittlungen zur Brandursache beginnen. Dafür waren auch die Beamten der Polizei vor Ort, die Nachbarn und mögliche Augenzeugen befragten und den Schauplatz des Brandes in Augenschein nahmen. Ein Ergebnis lag gestern auf Nachfrage der Volksstimme noch nicht vor. Zur Ermittlung der Brandursache sind weitere Untersuchungen notwendig.