Badel l „Das hier ist ein Zeichen für die Zusammenarbeit im Ort und dafür, wie gut wir hier auf dem Land leben können – und auch wollen“, sagt Thomas Schreiber. Vor ihm sitzen Dutzende Zuhörer und warten darauf, dass die Badeler Bahnbrücke wieder ihrer Bestimmung übergeben wird. Viele heutige und ehemalige Einwohner des Dorfes und seiner Umgebung haben dafür gespendet, dass das Wahrzeichen von Badel restauriert werden konnte.

Besonders großen Anteil daran hat aber die VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken. Von ihr kamen, dank eines Antrages der Raiffeisenbank Kalbe-Bismark, die selbst noch einmal 1100 Euro beigesteuert hat, stolze 10 900 Euro. Das ist Thomas Schreiber am Sonnabend natürlich ein besonderes Dankeschön wert.

Und so bittet er Raiffeisenbank-Chef Dieter Schulze und dessen Mitarbeiterin Elke Fuhrmann sowie auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Kalbe, Ingrid Bösener, zum symbolischen Scherenschnitt. Den darf an diesem Tag ein Kind vornehmen: Epona Fee Maroskavac (3), die zuvor schon gemeinsam mit den anderen Badeler Kita-Schützlingen sowie auch den Fleetmarker Jagdhornbläsern für ein unterhaltsames Rahmenprogramm gesorgt hat.

Bilder

Fotocollage zur Erinnerung

Badels Ortsbürgermeisterin Christa Schulz ist es es dann, die auch Thomas Schreiber und seinen Mitstreitern großen Dank ausspricht. Denn ohne die örtliche Jagdgenossenschaft, deren Vorsitzender Schreiber ist und die sich quasi vor rund zwei Jahren vor den Karren gespannt hat, hätte es die Restauration der Brücke nicht gegeben. Als Präsent überreicht sie eine von Günter Schreiber aus Apenburg gestaltete Collage, die in Bildern die Badeler Eisenbahngeschichte von 1889 bis 1994 – damals rollte der letzte Güterzug – darstellt.

Die hölzerne Bahnbrücke selbst, deren Restauration rund 25 000 Euro gekostet hat, stammt von 1911. Sie, die sich, herrlich gelegen, am Waldrand befindet, war und bleibt ein beliebter Anlaufpunkt.